Start/Stopp Automatik bei Notstromaggregaten (ATS)

Automatisches Starten im Notfall


Notstromaggregate schützen die Benutzer und Betreiber technischer Systeme vor den Folgen von Stromausfällen.
Es soll daher eine Möglichst unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet sein, die den Generator startet und damit die Stromerzeugung übernehmen kann falls Netzseitig der Strom ganz ausfällt oder außerhalb von Festgelegten Grenzen schwankt.

ATS System

Die Technik besteht aus einem Generator mit elektrischem Motorstart System. Ein an das Stromnetz angeschlossene Automatiksteuerung, das ATS (Automatic Transfer Switch) System, überwacht den Strom und sorgt für den Start des Motors bei Stromausfall. Beim zurückkehren des Netzstroms wird der Motor wieder gestopt.
Nachdem der Netzstrom wieder akzeptable Grenzwerte erreicht hat, stellt der Generator seine Stromerzeugung wieder ein und die Start/Stopp Automatik kehrt in den Überwachungsmodus zurück.
Die verwendeten Motoren müssen dabei spezielle Qualitäten aufweisen, wie Beispielsweise einem elektrisch betriebenen Choke oder - im Falle von Dieselmotoren - einem magnetischen Stopp System.

Zur Gewährleitung dieser Funktion sollten Generatoren regelmäßigen Tests unterzogen werden. Diese Selbsttestläufe sind bei einigen Modellen Programmierbar, ebenso wie die Anpassung von Alarmfunktionen und Steuerparameter an spezielle Betriebsbedingen.
Bei professionellen Geräten wird zudem die Batterieladung überwacht. Fällt diese unter die zum Start des Motors notwendigen Wert fällt, wird die Batterie automatisch geladen.

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